Mitarbeiter und Arbeitsgrundlagen

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 <h1>Mitarbeiter und Arbeitsgrundlagen </h1> -

RĂ€tsel

"Ein Mensch mit sechs Augen, die taugen,
mit vier Ohren, in die sich Freud und Leid rein bohren,
mit acht HĂ€nden, die basteln und Teig wenden,
mit fĂŒnf MĂŒndern, die singen, trösten und bewĂŒndern,
mit vielen Haaren zum Raufen, schnellen Beinen zum Laufen,
und dennoch das Herz voller Licht und ein stetig LĂ€cheln im Gesicht.
Ob ihr denn alle wisst, wer dieser Mensch wohl ist?"

Auflösung: ein Hortner an unserer Schule ...

(c) Janina Ferrari, Claudia Schlötke

Unsere Mitarbeiter

Wir sind ein Team aus 11 Erzieher(inne)n und SozialpĂ€dagog(inn)en. Unser Hort wird von einer  Hortleiterin gefĂŒhrt, sowie von zwei hauswirtschaftlichen KrĂ€ften und zeitweise von Praktikanten unterstĂŒtzt.

Unsere Grundlagen

Die Grundlage unserer Arbeit bildet die aus der anthroposophischen Menschenerkenntnis Rudolf Steiners (1861-1925) entstandene und von ihm begrĂŒndete WaldorfpĂ€dagogik, welche eine stĂ€ndige lebendige Weiterentwicklung in den weltweit miteinander vernetzten waldorfpĂ€dagogischen Einrichtungen erfĂ€hrt.

Höchstes Ziel ist uns die Erziehung des Menschen zur Freiheit, die in grĂ¶ĂŸtmöglicher Übereinstimmung des Denkens, FĂŒhlens, Wollens und Handelns des Einzelnen mit seinem individuellen unantastbaren Wesenskern, dem Ich, möglich wird.

Das wichtigste Mittel und Medium der pÀdagogischen Arbeit ist die reflektierte und sich selbst bildende Persönlichkeit der Erzieherin/ des Erziehers als stabile und vertrauensvolle Bezugsperson.

Der Leitspruch: „Man wirkt mehr durch das, was man ist, als durch das, was man tut.“ umfasst die pĂ€dagogische Wirkung.

Quellen unserer Arbeit sind das Studium, die Beobachtung und das Wissen um die GesetzmĂ€ĂŸigkeiten menschlicher Entwicklung. Die wichtigsten Schwerpunkte der pĂ€dagogischen Arbeit mit Kindern im Alter von 6-10 Jahren liegen nach waldorfpĂ€dagogischen Erkenntnissen in den Bereichen: Vorbild und Nachahmung, Schulung und Pflege der Sinne und dem Erleben eines rhythmisierten Alltages und Jahreslaufes.

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Unser Ziel

Auf der Grundlage der WaldorfpÀdagogik möchte unser Hort den Raum schaffen, die Entfaltung der FÀhigkeiten eines jeden Kindes in der Gemeinschaft zu begleiten und zu stÀrken.

Die Kinder sollen die Welt in sich als schön und wertvoll erleben können, damit sie diese voll Freude mitgestalten wollen.

Die sensible Wahrnehmung der individuellen, nicht zuletzt oft widersprĂŒchlich scheinenden Impulse und Motive eines jeden Kindes haben wir zu unserer wichtigen und unabdingbaren Aufgabe gemacht. Daher sehen wir das Wissen um die besonderen BedĂŒrfnisse, Chancen aber auch Schwierigkeiten im zweiten Lebensjahrsiebt von grundlegender Bedeutung fĂŒr unsere pĂ€dagogische Arbeit.

Wir Mitarbeiter wollen uns konsequent an den heranwachsenden Menschen orientieren und ihnen ermöglichen, ihre geistigen, seelischen und leiblichen FÀhigkeiten sowie ihr soziales Verhalten ausgewogen und gesund auszubilden.

Ihren Kindern möchten wir den Rahmen bieten, sich Ihren Anlagen und FĂ€higkeiten entsprechend zu selbststĂ€ndig denkenden, verantwortungsbewussten und  gesellschaftsfĂ€higen Menschen zu entwickeln.

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Verwaltung, Bildung, Weiterbildung, QualitÀt

Im Rahmen des Selbstverwaltungskonzeptes werden Aufgaben, welche die Gemeinschaft betreffen, auf die Kollegiumsmitglieder mit ihren jeweiligen besonderen FĂ€higkeiten aufgeteilt, wobei eine Fachkraft die Leitungsposition inne hat.

Zweimal wöchentlich finden im Kollegium Konferenzen statt. In der technischen Konferenz werden organisatorische, technische und fachliche Probleme besprochen, in der pÀdagogischen Konferenz wird an ausgewÀhlten pÀdagogischen und menschenkundlichen Themen gearbeitet.

Von 2007 bis 2010 hat das Kollegium auf regelmĂ€ĂŸigen Fachwochenenden an der Etablierung des QualitĂ€tsmanagementsystems „Wege zur QualitĂ€t“ gearbeitet.

Seit 2013 bildet sich sechsmal jĂ€hrlich das gesamte Kollegium in Zusammenarbeit mit dem Seminar fĂŒr WaldorfpĂ€dagogik fort. Inhaltlich wird an den anthroposophisch-pĂ€dagogischen Grundlagen gearbeitet und es werden die kĂŒnstlerischen FĂ€hig- und Fertigkeiten vertieft.

Wir besuchen regelmĂ€ĂŸig Fachtagungen fĂŒr Waldorfhorte in Mannheim und Kassel, Wandertagungen sowie individuelle Fortbildungen je nach Interessensschwerpunkten.

Jeder Erzieher verpflichtet sich zur stĂ€ndigen Weiterentwicklung seiner Persönlichkeit durch Selbsterziehung im Sinne des „PĂ€dagogischen Gesetzes“ von Rudolf Steiner. (siehe GA 317 HeilpĂ€dagogischer Kurs; Dornach 1975).

Unsere Konzeption und die Hortordnung finden Sie auch im Downloadbereich.

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