Den Hort erleben!

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 <h1>Den Hort erleben!</h1> -

Was erleben die Kinder im Hort und warum?

Vertiefende Informationen:

"Darum ist unser Hort wichtig",

"Tages- und Wochenstruktur",

"Natur und Jahreszeiten"

und "Elternarbeit".

 

Unser Anliegen ist es, den Kindern am Nachmittag Raum und Zeit zum Ausatmen und Verdauen des Schulgeschehens zu geben und ein StĂŒck weit ein "zu Hause" zu bieten. Die Kinder sollen die Möglichkeit bekommen, sich wohl zu fĂŒhlen, GemĂŒtlichkeit zu genießen, vertrauensvolle Bezugspersonen um sich zu haben, spielen, ausruhen, malen, toben ... können. Und dabei findet so ganz nebenbei Entwicklung und Lernen statt.

Das freie Spiel ist von grundlegender Bedeutung fĂŒr das kreative und fantasiegeleitete Entdecken der Welt und der eigenen Möglichkeiten darin. Erlernen und Einhalten von selbstgesetzten Regeln und die Übernahme von unterschiedlichen Rollen im freien Spiel ermöglichen dem Kind in großen Anteilen seine individuelle Entwicklung. Das von der Erzieherin/dem Erzieher behĂŒtete, aber möglichst unbeeinflusste freie Spiel, braucht den methodisch richtigen Raum.

Am individuellen zweckfreien Spiel und im kĂŒnstlerischen Tun erwachen und entfalten sich die Fantasie- und VorstellungskrĂ€fte der Kinder, welche die Grundlage fĂŒr alle abstrakten, spĂ€teren Denkprozesse bilden. So brauchen Kinder fĂŒr ihre Selbstbildungsprozesse in diesem Alter viele konkret erfahrbare Anregungen. Auf abstrakte Lerninhalte wird daher noch bewusst verzichtet, wenn keine SinnesbezĂŒge hergestellt werden können.

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Das freie Malen und das beseelt bildnerische Gestalten mit geeigneten Materialien ermöglichen den Kindern Erlebtes zu verarbeiten und ihre inneren Welten und GefĂŒhle darzustellen.

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Hand- und Bastelarbeiten beruhigen und harmonisieren und bringen die eigene KreativitĂ€t zum Ausdruck, wobei in Anlehnung an die Jahreszeiten und -feste schöne und nĂŒtzliche Dinge entstehen. Gleichzeitig wird die Feinmotorik angeregt und handwerkliche FĂ€higkeiten und Kulturtechniken erworben. Außerdem fördert das Arbeiten mit beiden HĂ€nden beim Stricken zum Beispiel, kombiniert mit dem notwendigen ZĂ€hlen der Maschen, die Vernetzung beider GehirnhĂ€lften und leistet die Vorarbeit zur Entwicklung spĂ€ter benötigter Kompetenzen des menschlichen Gehirns.

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Auch die Beschaffenheit des pĂ€dagogischen Materials und der Spielzeuge richtet sich darauf aus, eigene Bilder und KreativitĂ€t im Kind zu wecken, sodass das Kind diese aus sich selbst heraus  entwickeln kann. Holz, Steine, Zapfen, Wolle und andere Naturmaterialien regen die Sinne an, haben im Unterschied zu Plastik einen Informationsgehalt fĂŒr die fĂŒhlende Hand und stellen den Bezug zur Natur her.

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Der rhythmisierte Alltag folgt auch dem Zyklus der Jahreszeiten und -feste. Dabei gewĂ€hrt seine RegelmĂ€ĂŸigkeit Sicherheit, vermittelt Geborgenheit und stellt eine klare VerlĂ€sslichkeit fĂŒr die Kinder dar. Die pĂ€dagogische Gestaltung einer zeitlichen und inhaltlichen KontinuitĂ€t ermöglicht es den Kindern, sich vertieft auf das freie Spiel und das „ganz bei sich sein“ einzulassen.

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Ganz wichtig fĂŒr die Ausbildung der individuellen VorstellungskrĂ€fte ist das eigene innere Erschaffen von Bildern, angeregt durch das emotionale „Eintauchen“ in MĂ€rchen und Geschichten, gelesen oder erzĂ€hlt von der Bezugsperson. In guten Geschichten und MĂ€rchen treten ZusammenhĂ€nge von Kultur, Natur und Menschen in Erscheinung und werden ĂŒber die eigenen Bilder im Kind verankert.

Medien wie CDŽs, Kassetten und Radio fördern unseres Erachtens nicht die Sprachentwicklung. Sie können eine differenzierte Gehörentwicklung bis zum 10. Lebensjahr sogar stören und finden deshalb bei uns keine Verwendung.

Durch unser Wirken als Gruppenerzieher(in) wollen wir die sozialen, emotionalen und geistigen Kompetenzen der Kinder entwicklungsfördernd unterstĂŒtzen.

Das Miterleben und Mittun bei alltĂ€glichen und natĂŒrlichen Prozessen, wie zum Beispiel Kuchenbacken, Brötchenteig kneten oder Zimmer fegen, und damit auch das Erlernen von Geduld und Achtsamkeit ist eines der vielen Teilziele unserer pĂ€dagogischen Arbeit.

Weitere Einblicke in unseren Hortalltag erhalten Sie in den Unter-Kapiteln "Darum ist unser Hort wichtig", "Tages- und Wochenstruktur", "Natur und Jahreszeiten" und "Elternarbeit".

 

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